| Intro | russischer Wasserbautechniker |
| Was |
Scientist Politician |
| From | Russia |
| Type |
Science Politics |
| Gender | male |
| Birth | 23 March 1892, Kiev |
| Death |
1 March 1957, Moscow (aged 64 years) |
| Politics | Communist Party of the Soviet Union |
Sergei Jakowlewitsch Schuk (russisch Сергей Яковлевич Жук, wiss. Transliteration Sergej Jakovlevič Žuk; * 23. März/ 4. April 1892; † 1. März 1957) war ein russischer Wasserbautechniker.
Er leitete den Bau mehrerer hydrotechnischer Anlagen, darunter auch den Bau des Moskwa-Kanals und des Wolga-Don-Komplexes. Auch am Bau des Weißmeer-Ostsee-Kanals, dessen Errichtung viele Zehntausend Menschenleben forderte, soll er beteiligt gewesen sein.
Alexander Solschenizyn nennt ihn in seinem Buch Der Archipel GULAG zusammen mit anderen einen „gedungenen Mörder, der mindestens dreißigtausend Menschenleben auf dem Gewissen hat“.
Nach dem Tod Schuks wurde seine Urne an der Kremlmauer in Moskau beigesetzt.
Quellen
- Sergei Schuk auf biografija.ru (russisch)
- Der Archipel GULAG, Band 2, S. 94, Kapitel: Arbeit und Ausrottung, Unterkapitel: Der Archipel siedelt Metastasen ab