| Intro | German jazz pianist and composer |
| Is |
Musician Pianist Composer Bandmaster |
| From | Germany |
| Type | Music |
| Gender | male |
| Birth | 16 December 1975, Flensburg, Schleswig-Holstein, Germany |
| Age: | 44 years |
| Star sign | Sagittarius |
Lars Duppler (* 16. Dezember 1975 in Flensburg) ist ein deutsch-isländischer Jazzpianist und -komponist. In der Gruppe »rætur« spielt er auch Keyboards und Moog-Synthesizer.
Leben und Wirken
Duppler, Sohn einer Isländerin und des deutschen Marineoffiziers Jörg Duppler, der sich auch als Militärhistoriker einen Namen machte, wuchs an verschiedenen Orten auf, unter anderem in Bonn. Bereits als Kind lernte er Klavier. Er studierte an der Musikhochschule Köln bei Hans Lüdemann, John Taylor und Bill Dobbins sowie 2000/2001 mit einem Erasmus-Stipendium am Conservatoire de Paris bei Daniel Humair und François Théberge. Während des Studiums war er Mitglied des Landesjugend-Jazzorchesters NRW (1997–2000), mit dem er in China und der Türkei auftrat, und des European Youth Jazz Orchestra, mit dem er im Jahr 2000 auf Tournee in Südosteuropa war.
Duppler gründete sein eigenes Quartett Palindrome, das er später zum Sextett erweiterte. Auch spielte er in den Gruppen von Nils Wülker, Tom Gaebel, Eva Mayerhofer, Inga Lühning und Frank Sackenheim. Er leitet ein eigenes Trio, mit dem er mit einem Weill-Programm unterwegs war, und die Band rætur (mit Johannes Behr, Philipp Bardenberg und Jens Düppe), die isländische Lieder in Fusionversionen präsentiert. Mit der Gruppe Alliance Urbaine spielte er 2008 in der Endausscheidung um den Neuen Deutschen Jazzpreis. Mit Sébastien Jarrousse leitet er seit 2012 Le tentet franco-allemand. Im Jahr 2016 veröffentlichte er sein erstes reines Soloalbum, Naked, das im Kammermusiksaal des Deutschlandfunks in Köln aufgenommen wurde.
Preise und Auszeichnungen
Duppler war Preisträger beim DaimlerChrysler Jazz Contest 2000 und erhielt 2003 den Jazzförderpreis der Stadt Köln (Horst und Gretl Will Stipendium). 2002 und 2006 war er Finalist im Martial-Solal-Klavierwettbewerb Paris.
Diskographische Hinweise
- Palindrome (JazzHausMusik, 2000)
- Palindrome 6tet (JazzHausMusik, 2003)
- Le Grand Lustucru: Lars Duppler Trio spielt Kurt Weill mit Matthias Nowak, Jens Düppe, John Ruocco und Eva Mayerhofer (edition collage, 2006)
- Alliance Urbaine mit Ignaz Dinné, Dietmar Fuhr und Jens Düppe (EarTreatMusic, 2008)
- Rætur mit Johannes Behr, Philipp Bardenberg, Jens Düppe und Pétur Ben (EarTreatMusic, 2011)
- Lars Duppler: Naked (Glm GmbH, Soulfood, 2016)