Iwan Wassiljewitsch Obreimow’s biography, net worth, fact, career, awards and life story

Intro Russian physicist (1894-1981)
Was Scientist 
Physicist 
From Germany 
Russia 
Type Science 
Gender male
Birth 8 March 1894, Annecy, Haute-Savoie, Auvergne-Rhône-Alpes, France
Death 2 December 1981, Moscow, Russia
(aged 87 years)

Iwan Wassiljewitsch Obreimow (russisch Иван Васильевич Обреимов, wiss. Transliteration Ivan Vasil’evič Obreimov; * 24. Februarjul./ 8. März 1894greg. in Annecy/Frankreich; † 2. Dezember 1981 in Moskau) war ein russischer Physiker. Er war Spezialist für Festkörperphysik, speziell Tieftemperaturspektroskopie. U.a. verfasste er wichtige Arbeiten über Absorptionsspektren und die Lumineszenz von Kristallen bei niedrigen Temperaturen.

Leben

Obreimow wurde als Sohn russischer Eltern in Frankreich geboren, sein Vater war Mathematiklehrer. 1911 trat er an der Sankt Petersburger Universität ein Physikstudium an, das er 1914/1915 abschloss. Er arbeitete zunächst im Petersburger Werk für optisches Glas (später: ЛенЗОС/LenSOS) und wurde danach (1919 bis 1924) an das Staatliche Institut für Optik berufen. Seit 1920 lehrte er Physik an der Staatlichen Leningrader Universität und (bis 1928) am Polytechnischen Institut.

1923 übertrug man ihm die Leitung des Labors für Molekularphysik am Leningrader physikalisch-technischen Institut (ЛФТИ). 1929 stieg er zum ersten Direktor des neu gegründeten Ukrainischen Physikalisch-Technischen Instituts in Charkiw (УФТИ/UFTI) auf. In der Zeit zwischen 1927 und 1930 bereiste er mehrfach Deutschland, die Niederlande und Großbritannien, um Ausstattungsgüter für seine Institute zu erwerben.

Als parteiloser Wissenschaftler wurde Obreimow 1933 auf seinem Posten als Direktor des UFTI durch den Kommunisten Alexander Iljitsch Leipunski (Лейпунский) ersetzt. Er selbst übernahm den Vorsitz des physikalisch-technischen Rates und leitete das Labor für Physik der Kristalle am Institut.

Im Juli 1938 wurde er in Charkiw unter der Anklage der Spionage für Deutschland und England sowie angeblicher Aktivitäten für trotzkistische Organisationen verhaftet. Als Häftling in Gefängnissen in Kiew und Moskau schrieb er die Abhandlung Über die Verwendung der fresnelschen Beugung für physikalische Messungen (О приложении френелевой дифракции к физическим измерениям) und übergab diese im Dezember 1939 an die Untersuchungsbehörde des NKWD. Er nutzte die Arbeit für die Bitte, ihn auf seinem Forschungsgebiet wieder arbeiten und publizieren zu lassen. Im November 1940 verurteilte man ihn wegen “antisowjetischer Äußerungen” zu acht Jahren “Besserungs-Arbeitslager” und verschickte ihn nach Kotlas in der Oblast Archangelsk, wo er bei Verladearbeiten eingesetzt wurde.

Mehrere Eingaben seiner Wissenschaftler-Kollegen, von denen sich beispielsweise Pjotr Kapiza, Mitglied der Akademie der Wissenschaften und späterer Nobelpreisträger, direkt an Außenminister Wjatscheslaw Molotow wandte, führten im Mai 1941 zur Einstellung des Verfahrens und zu Obreimows Freilassung aus dem Lager. Er wurde nach Ufa evakuiert und arbeitete dort im physikalisch-chemischen Institut der Akademie der Wissenschaften. 1942 wurde er in das aus Leningrad nach Joschkar-Ola evakuierte Staatsinstitut für Optik versetzt, wo er 1944 zum Leiter des optischen Labors befördert wurde. 1946 erhielt er für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Optik und der Kristalle den Stalinpreis. Seit 1950 arbeitete er wieder in Moskau; er unterrichtete am Lehrstuhl für Allgemeine Physik des Instituts für Mechanik. 1954 wurde er in die Akademie der Wissenschaften aufgenommen und forschte bis 1965 am dortigen Institut für Organische Elementverbindungen, danach am Institut für Anorganische Chemie.

Obreimow erhielt zahlreiche Auszeichnungen der Sowjetunion, darunter 1974 den Leninorden.

You May Also Like

Curt Schilling’s net worth, biography, fact, career, awards and life story

Curt Schilling net worth: Curt Schilling is a retired world series winning major league baseball player who has a net worth of $1 million dollars. Born in Anchorage, Alaska, Curt Schilling graduated from Yavapai College in Arizona. He began playing baseball in the Minor Leagues in 1986. After two years in the Minors, he was traded to the Baltimore Orioles, and made his professional debut with the team in 1988. He played for the Orioles until 1990, and then played for the Houston Astros in 1991. In 1992, he began an extended period with the Philadelphia Phillies, where he played quite well. He was named to the All-Star team three times while with the Phillies, and set multiple team records as a pitcher. In 2000, he was traded to the Arizona Diamondbacks, and promptly pitched them to a World Series win. He was named 2001 World Series MVP. He was traded to the Boston Red Sox in 2004, and would go on to be instrumental in erasing “The Curse of the Bambino”. The Red Sox would win the World Series in 2004 and 2007. Recurrent ankle injuries hampered many of his last years in baseball, and he often pitched with blood visibly leaking from his shoes. He chose to retire in 2009. Curt Schilling Loses His Fortune: After retiring from baseball Schilling founded a video game company called 38 studios (named after his jersey number). Unfortunately due to some bad financing decisions the company lost everything and Curt spent his entire $50 million baseball fortune trying to save the company. More info in this article: Curt Schilling Has Lost Entire $50 Million Fortune
Read More