Friedrich von Hartmann’s biography, net worth, fact, career, awards and life story

Intro württembergischer Arzt und Paläontologe
Was Scientist 
Physician 
Paleontologist 
From Germany 
Type Biology 
Healthcare 
Science 
Gender male
Birth 27 November 1767, Stuttgart
Death 11 November 1851, Göppingen
(aged 84 years)
Family
Father: Johann Georg Hartmann
Siblings: August Hartmann 
Ludwig Hartmann 
Ferdinand Hartmann 

Ernst Gustav Friedrich von Hartmann (* 27. November 1767 in Stuttgart; † 11. November 1851 in Göppingen) war ein deutscher Arzt und Naturforscher (Paläontologe).

Er war der Sohn des Hof- und Domänenrats in Stuttgart Johann Georg Hartmann. Er promovierte in Medizin. 1792 ließ er sich als Arzt in Göppingen nieder, wo Stadt- und Amtsarzt und zuletzt ab 1818 Oberamtsarzt wurde. Er bekämpfte dort eine unter russischen Kriegsgefangenen ausgebrochene Typhus-Epidemie und sorgte für die Errichtung eines Krankenhauses, das 1829 eröffnet wurde.

Er war Fossiliensammler. Die fossile jurassische Steckmuschel Pinna hartmanni VON ZIETEN 1833 und der fossile Krebs (Polychelidae) Proeryon hartmanni (v. MEYER, 1836) sind ihm zu Ehren benannt. Seine Sammlung kam teilweise an das Naturalienkabinett in Stuttgart, weitere Sammlungen verkaufte er in die Universitätssammlungen in Leiden und Tübingen (1846, nach Wolf von Engelhardt und Helmut Hölder aber kaum etwas dort erhalten und auch sonst überwiegend verschollen), nach Haarlem und an das Natural History Museum London. Seine Fossiliensammlung war teilweise Basis des Werks Die Versteinerungen von Württemberg (1830–1834) von Karl Hartwig von Zieten, der Übersicht über die Versteinerungen Württembergs von C. F. Stahl (1824). Auch der Sohn von Hartmann, der spätere Oberamtsarzt in Sulz und Reutlingen Friedrich Hartmann (1806–1890), benutzte die Sammlung als Basis seines Buchs Die Versteinerungen Württembergs mit vorzüglicher Rücksicht der in der Umgebung von Boll sich findenden (Tübingen 1830). Die fossilen Reptilien von Hartmanns Sammlungen beschrieb Georg Friedrich von Jäger.

Im Jahr 1834 wurde er mit dem akademischen Beinamen Knorrius II. zum Mitglied (Matrikel-Nr. 1388) der Leopoldina gewählt. 1842 wurde er Ehrenbürger von Göppingen. 1794 heiratete er Luise Hagmaier.

Er hatte eine Schwester und fünf Brüder. Sein Bruder Wilhelm Hartmann (1770–1823) war Oberamtsarzt in Backnang, Botaniker und Entomologe, Ferdinand Hartmann (1774–1842) Historienmaler und Professor in Dresden, Johann Georg August von Hartmann Staatsrat und Präsident der Oberrechnungskammer in Württemberg sowie Ludwig von Hartmann Unternehmer.

Literatur

  • Hartmannsbuch [1]. Stammbaum. Cannstatt 1878, Seite 3
  • Hartmannsbuch [2]. Fortsetzung und Ergänzung der Familienbücher von 1878, 1885 und 1892. Cannstatt 1898, Seite 33–37
  • Hartmannsbuch [3]. Cannstatt 1913, Seite 42
  • Johann Daniel Ferdinand Neigebaur: Geschichte der kaiserlichen Leopoldino-Carolinischen deutschen Akademie der Naturforscher während des zweiten Jahrhunderts ihres Bestehens. Friedrich Frommann, Jena 1860, S. 263 (archive.org)
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