Amie Bensouda’s biography, net worth, fact, career, awards and life story

Intro Gambian lawyer
Is Lawyer 
From Gambia 
Type Law 
Gender female
Birth 9 July 1957
Age: 63 years
Star sign Cancer

Amie Bensouda (Amie Ndoungou Drammeh Bensouda, geb. 9. Juli 1957 in Basse) ist eine gambische Juristin und Politikerin.

Familie

Amie Bensouda, geborene Drammeh, ist die Tochter von Alagie Seihou Drammeh, dessen Vater aus Sabegi stammte und sich später in Bakau niederließ. Ihre Mutter Aji Mariama Jammeh stammte aus Bakindick. Ihr Bruder Habib Drammeh ist ebenfalls Politiker.

Sie ist mit Ahmed Bensouda verheiratet, der bis zum Putsch durch Yahya Jammeh 1994 als Ministerialrat, zuletzt im Finanzministerium, arbeitete. Sie hat mit ihm mehrere Kinder. Ihr dritter Sohn Talib Ahmed Bensouda (geb. 1986) ist Politiker und wurde 2018 zum Oberbürgermeister der Gemeinde Kanifing gewählt. Ihr Sohn (Abdul) Aziz Bensouda arbeitet ebenfalls als Anwalt.

Karriere

Sie erwarb einen Bachelor of Laws an der University of Nigeria und studierte anschließend an der Nigeria Law School und der Kenya School of Law.

1981 erhielt sie ihre Zulassung als Anwältin in Gambia und Nigeria und arbeitete im Staatsdienst. Von 1990 bis 1995 war sie als erste Frau Solicitor General und im Juli und August 1994 nach dem Putsch von Yahya Jammeh kurzzeitig Attorney General und Justizministerin.

1995 gründete sie ein eigenes Anwaltsbüro. Sie spezialisierte sich auf Menschenrechte und verteidigte unter anderem Isatou Touray. Der spätere Innenminister Mai Fatty war zeitweise ihr Mitarbeiter.

Von 2005 bis 2012 leitete sie das Institute for Human Rights and Development in Africa. Ihr folgte dort Janet Sallah-Njie im Amt.

Sie war außerdem zwei Wahlperioden lang Präsidentin der Rechtsanwaltskammer Gambia Bar Association und ist seit 2006 Trägerin des Order of the Republic of The Gambia in der Stufe Member.

2017/2018 war sie an einer von Surahata Janneh geleiteten Kommission (Janneh Commission) zur Untersuchung der Veruntreuung öffentlicher Gelder durch den vorigen Präsidenten Yahya Jammeh beteiligt. Dabei wurden im Juli 2018 Vorwürfe laut, dass sie selbst bei der Veruntreuung von Geldern mitgewirkt habe und eine Profiteurin von Jammehs Regierung gewesen sei.

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